In einem Interview mit dem italienischen Fernsehsender La7 sagte Trump, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel um ein gemeinsames Foto gebeten. “Sie hat mich angefleht, ein Foto mit ihr zu machen”, sagte Trump. Er habe dem Wunsch schließlich entsprochen, weil ihm die Regierungschefin leid getan habe.

Zudem äußerte er sich abfällig über die Bedeutung des Gipfels und erklärte, er hätte nicht mit Meloni sprechen müssen. Die Beziehungen zwischen beiden Politikern galten lange als eng. Meloni war als einzige europäische Regierungschefin zu Trumps Amtseinführung eingeladen worden. Zu Spannungen kam es jedoch zuletzt wegen des Konflikts mit dem Iran. Die italienische Regierung verweigerte den USA die Nutzung eines Luftwaffenstützpunkts auf Sizilien für Militäroperationen. Trump warf Italien daraufhin mangelnde Unterstützung vor.

Heftige Kritik an Trumps Worten in Rom

Trumps Worte lösten in Italien heftige Kritik aus. Die Aussagen Trumps seien “völlig erfunden”, schrieb Meloni auf Instagram. Sie sei über Trumps Behauptungen “fassungslos”. “Ich und Italien bitten niemals um etwas. Ich weiß nicht, warum sich der US-Präsident gegenüber Verbündeten so verhält. Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert”, kritisierte Meloni weiter.

Als Reaktion auf Trumps Worte sagte Außenminister Antonio Tajani einen geplanten Besuch in den Vereinigten Staaten ab. Die Aussagen Trumps seien “schwerwiegend und beleidigend” gegenüber der Regierungschefin und damit gegenüber ganz Italien, erklärte Tajani auf der Plattform X. Deshalb habe er entschieden, seine für den 21. und 22. Juni geplante Reise in die USA nicht anzutreten.

Opposition solidarisch

Trumps Worte lösten in Italien heftige Kritik aus. Die Aussagen Trumps seien “völlig erfunden”, schrieb Meloni auf Instagram. Sie sei über Trumps Behauptungen “fassungslos”. “Ich und Italien bitten niemals um etwas. Ich weiß nicht, warum sich der US-Präsident gegenüber Verbündeten so verhält. Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert”, kritisierte Meloni weiter.

Als Reaktion auf Trumps Worte sagte Außenminister Antonio Tajani einen geplanten Besuch in den Vereinigten Staaten ab. Die Aussagen Trumps seien “schwerwiegend und beleidigend” gegenüber der Regierungschefin und damit gegenüber ganz Italien, erklärte Tajani auf der Plattform X. Deshalb habe er entschieden, seine für den 21. und 22. Juni geplante Reise in die USA nicht anzutreten.