Er sei jedoch niemals Zeuge von Epsteins illegalem Verhalten gewesen und habe sich auch nicht daran beteiligt.
In den vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten war auch der Name von Bill Gates aufgetaucht. Die Akten enthielten den Entwurf einer E-Mail, in der Epstein von angeblichen Affären des Microsoft-Gründers spricht. Der Sexualstraftäter schrieb, er habe dem Unternehmer dabei geholfen, „Medikamente zu besorgen, um die Folgen von Sex mit russischen Mädchen zu bewältigen”. Gates gab daraufhin Affären mit zwei russischen Frauen zu.
Epstein-Skandal: Missbrauchsvorwürfe, milde Strafe und rätselhafter Tod
Epstein stand unter Verdacht, mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teilweise an Prominente weitervermittelt zu haben. 2008 wurde er erstmals verurteilt, weil er eine Minderjährige zur Prostitution angestiftet hatte. Nach einem umstrittenen Deal mit der Staatsanwaltschaft musste er jedoch lediglich 13 Monate Haft absitzen. Im Jahr 2019 wurde Epstein unter anderem wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Einen Monat nach seiner Festnahme wurde er tot in seiner Gefängniszelle in New York gefunden. Laut offiziellen Angaben beging er Suizid.

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