Das wurde am Sonntagvormittag aus Kreisen des Verfassungsschutzes bestätigt. Der Tatverdächtige habe nach seiner Festnahme bei seiner ersten Einvernahme erklärt, im Namen der radikalislamistischen Terror-Miliz “Islamischer Staat” (IS) gehandelt zu haben, hieß es gegenüber der APA.
Bei einer inzwischen erfolgten Hausdurchsuchung an der Adresse des Mannes sei eine IS-Flagge sichergestellt worden. Der Mann habe sich auf TikTok radikalisiert, er dürfte Anhänger eines radikalislamistischen Influencers gewesen sein.
Karner kündigt "anlasslose Massenüberprüfungen" an
Im Zuge einer Pressekonferenz sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), dass es “die nötige Entschlossenheit, die Konsequenzen zu ziehen” brauche. Er kündigte eine “anlasslose Massenüberprüfung” in vielen Bereichen an. Darunter fielen “bestimmte Zielgruppen” wie Asylberechtigte mit syrischem und afghanischem Hintergrund. Zudem gelte es, sich rechtlich weiterzuentwickeln. Der Staatsschutz müsse die nötigen Möglichkeiten bekommen, um einzuschreiten. Details, wie genau die Massenüberprüfungen aussehen sollen und in welcher Form sie erfolgen, gab es vorerst nicht.


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