Mit Informationsveranstaltungen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg wollen die Wasserretter bis zum 26. Juli zeigen, wie Badeunfälle verhindert werden können. Besucher können Rettungsübungen und Reanimationen miterleben sowie selbst Techniken des Rettungsschwimmens ausprobieren. Für Kinder werden Schwimmprüfungen angeboten, auf der Wiener Donauinsel sind zudem Fahrten mit den Rettungsbooten des Samariterbundes geplant.
Kälteschock für überhitzte Körper als Hauptgefahr
Als Hauptgrund für die vielen Unfälle nennt der Samariterbund die anhaltende Hitze. Je mehr Menschen Abkühlung in Seen und Flüssen suchen, desto häufiger komme es zu Notfällen. Besonders gefährlich sei es, mit einem überhitzten Körper plötzlich ins kalte Wasser zu springen. Die Wasserretter empfehlen deshalb, sich vor dem Baden unbedingt langsam abzukühlen und vorsichtig ins Wasser zu gehen.
Appell an alle
„Wenn man sich an solche kleinen, aber wichtigen Empfehlungen hält, kann man Unfälle oft vermeiden”, betonte Amina Höfinger, die Vorsitzende der Bundessektion Wasserrettung im Samariterbund. Die Leute würden oft glauben, dass nur Kinder oder ältere Personen Gefahr laufen zu ertrinken. Das sei aber ein Irrtum, wie man die vergangenen Wochen habe feststellen können, hob Höfinger hervor: „Es kann jeden treffen.”

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