Während Daniel Žižka seinen Song „CROSSROADS” präsentierte, flimmerten plötzlich Pixel über den Bildschirm – das Bild fror kurzzeitig ein, ausgerechnet als der Sänger direkt in die Kamera sang. Dazu drehte sich ein Kameramann während des Auftritts kurzzeitig in die falsche Richtung, wodurch Teile der Inszenierung nicht wie geplant eingefangen wurden. Beim ESC, wo die visuelle Umsetzung oft über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, sorgten die Fehler sofort für Diskussionen – in den sozialen Medien war schnell von „Ungerechtigkeit” die Rede. Oe24 berichtete.

Protest – und prompte Ablehnung

Die tschechische Rundfunkanstalt Česká televize ließ es nicht auf sich beruhen und legte offiziell Protest bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU) ein. Die Forderung: Žižka soll noch einmal auftreten dürfen. Die EBU lehnte das ab – es habe sich lediglich um ein „kleines Kameraproblem” gehandelt, Ton und Performance seien nicht beeinträchtigt worden. Für viele Fans war das unverständlich, einige sahen in den Pannen sogar einen Grund dafür, dass Tschechien am Ende nur auf Platz 16 landete.

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Žižka bleibt gelassen

Der Sänger selbst reagierte bemerkenswert entspannt. Auf Instagram bedankte er sich bei seinen Fans und schrieb: „Egal, was passiert ist, ich habe jede einzelne Sekunde dieses Auftritts genossen und dieses Lied für EUCH gesungen!” Und weiter: „Verbreitet Liebe, nicht Hass. Beim Eurovision Song Contest geht es um Zusammenhalt.” Ob die Panne wirklich Einfluss auf das Ergebnis hatte, bleibt Spekulation – beim ESC war schon immer vieles eine Frage der Perspektive.

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