Polit-Beben in London – Premier Starmer wirft hin: Der britische Premierminister Keir Starmer hat heute (22. Juni 2026) vor der Downing Street seinen Rücktritt als Premier und Labour-Chef angekündigt. Er bleibt bis zur Wahl eines Nachfolgers (voraussichtlich bis September) geschäftsführend im Amt. Starmer trat nach massivem innerparteilichen Druck, schlechten Umfragewerten und jüngsten Wahlniederlagen zurück. Als heißer Favorit auf die Nachfolge gilt Labour-Politiker Andy Burnham.

Kerosin-Krise droht – Wird der Sommerurlaub unleistbar?: Kerosin-Krise droht: Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten (vor allem mögliche Einschränkungen der Straße von Hormus) fürchtet die europäische Luftfahrtbranche Engpässe und stark steigende Preise bei Flugbenzin. Die österreichische Regierung stellt 30 Millionen Euro jährlich bereit, um den Luftverkehr zu stützen und Engpässe abzufedern. Kerosinreserven könnten schneller schwinden, was Flugpreise und Urlaubsreisen belasten könnte.

Haft in der Heimat – Regierung will Gefängnisse um 300 Insassen pro Jahr entlasten: Die österreichische Bundesregierung plant eine Reform des Strafvollzugs, um die überlasteten Gefängnisse um rund 300 Insassen pro Jahr zu entlasten. Kern der Maßnahme ist die Ausweitung der „Haft in der Heimat“: Ausländische Straftäter sollen vermehrt in ihre Herkunftsländer überstellt werden. Dafür soll u. a. das Veto-Recht der Häftlinge gegen die Abschiebung entfallen.

Ab Juli billiger – aber nicht jedes Weckerl – Die kuriosesten Ausnahmen der MwSt-Senkung: Ab 1. Juli 2026 senkt Österreich die Mehrwertsteuer auf viele Grundnahrungsmittel von 10 % auf 4,9 %. Betroffen sind u. a. Milch, Butter, Eier, einfaches Brot/Gebäck, Nudeln, Reis, viele Obst- und Gemüsesorten .Kuriositäten & Ausnahmen:
Nicht jedes Produkt profitiert gleich – z. B. bleiben veredelte oder belegte Varianten (manche Weckerl/Semmeln mit besonderen Zutaten) bei 10 %.

CO₂ noch teurer? – ORF blendet Kosten für Österreich aus: Die EU und nationale Klimapolitik treiben die Kosten für CO₂-Emissionen weiter in die Höhe (u. a. durch Emissionshandel und geplante Maßnahmen wie Abschaffung des Dieselprivilegs). Derr ORF blendet in einem Beitrag (ZiB 2 mit Martin Thür) die konkreten Kosten für Österreich und die Verbraucher aus und betont vor allem den Klimaschutzaspekt, während Belastungen für Haushalte, Pendler und Wirtschaft kaum thematisiert werden.

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