Der Streit um den umstrittenen Mohammed-Animationsfilm in Wiener Kinos eskaliert weiter. Jetzt zeigt auch eine Online-Umfrage des exxpress mit 1.424 Teilnehmern: Die überwältigende Mehrheit lehnt den Film für Kinder klar ab.

Das Ergebnis fällt deutlich aus: 92 Prozent meinen, der Film sollte nicht gezeigt werden. Sechs Prozent halten ihn zwar für kritisch, aber zulässig. Nur zwei Prozent sehen darin gar kein Problem.

Freigabe für Kinder ab acht Jahren

Im Zentrum der Debatte steht der türkischsprachige Animationsfilm „571 Rahmet Peygamberi Hz. Muhammed“, der unter anderem im Hollywood Megaplex im Wiener Gasometer läuft – und bereits für Kinder ab acht Jahren freigegeben wurde.

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Freigabe für Kinder ab acht Jahren

Im Zentrum der Debatte steht der türkischsprachige Animationsfilm „571 Rahmet Peygamberi Hz. Muhammed“, der unter anderem im Hollywood Megaplex im Wiener Gasometer läuft – und bereits für Kinder ab acht Jahren freigegeben wurde.

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Empörung in sozialen Medien

Vor allem in sozialen Netzwerken kocht die Stimmung hoch. Viele User zeigen sich schockiert und sprechen offen von „Indoktrination“. Ein Nutzer schreibt: „Islamistische Indoktrination läuft jetzt in Wien.“ Ein anderer fragt empört: „Warum zeigt Wien so etwas? Wo ist der Animationsfilm über Jesus?“ Andere kommentieren schlicht: „Mir fehlen die Worte.“

Gezielte Vermittlung von religiösen Inhalten an Kinder?

Unter dem Artikel häufen sich Warnungen vor einer „gefährlichen Entwicklung“. Kritiker werfen den Kinos vor, religiöse Inhalte gezielt an Kinder heranzutragen und damit gesellschaftliche Spannungen weiter zu verschärfen.

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FPÖ spart nicht mit Kritik

Auch politisch sorgt der Film längst für Wirbel. Lisa Schuch-Gubik kritisierte die Vorführung scharf und stellte die Altersfreigabe infrage. Die FPÖ-Abgeordnete verwies dabei auf Szenen aus dem Trailer sowie auf aktuelle Debatten über Radikalisierung unter Jugendlichen. Die Diskussion rund um Religion, Integration und Jugendschutz werden nicht abebben.