Den entscheidenden Ermittlungsansatz lieferte eine DNA-Spur, die auf einem bei der Flucht zurückgelassenen Schriftstück gesichert wurde. Aufgrund dieses Treffers geriet der 48-Jährige ins Visier der Behörden und wurde schließlich festgenommen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Klagenfurt bestreitet der Mann jedoch weiterhin jede Beteiligung an dem Überfall. Zwar stellt er die Zuordnung der DNA nicht infrage, erklärt deren Auftauchen auf dem Beweisstück aber mit einem Zufall.
Nur ein Bruchteil des Geldes sichergestellt
Besonders beschäftigt die Ermittler der Verbleib der Beute. Nach dem Überfall sollen rund 220.000 Euro entwendet worden sein. Bei Durchsuchungen konnten allerdings lediglich 11.000 Euro sichergestellt werden. Weitere 4.000 Euro hatte der Beschuldigte bei seiner Festnahme bei sich.
Wie 5 Minuten berichtete, erklärte der Verdächtige, die Geldbeträge würden nicht aus dem Bankraub stammen. Das Bargeld sei vielmehr auf einen Spielgewinn zurückzuführen.
Zahlreiche Fragen noch offen
Während die Ermittlungen weiterlaufen, bleiben zentrale Fragen ungeklärt. Weder die mutmaßlich verwendete Waffe noch die beim Überfall getragene Kleidung wurden bislang gefunden. Auch der Verbleib des Großteils der Beute ist unbekannt.
Die Staatsanwaltschaft hält an den Ermittlungen fest. Ob und wann Anklage erhoben wird, ist derzeit noch offen. Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

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