Ende 2025 hatte die Bundesregierung ein Paket mit insgesamt 113 Entbürokratisierungsmaßnahmen präsentiert. Ziel war es, Verfahren zu vereinfachen und Bürger sowie Unternehmen von unnötiger Bürokratie zu entlasten. Nach Angaben der FPÖ wurden bislang jedoch lediglich 14 dieser Vorhaben tatsächlich umgesetzt. Für FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz ist das ein ernüchterndes Ergebnis. Nun kauft Schellhorn extene Konzepte von beratungsfirmen.
„Etikettenschwindel statt Reformen“
Schnedlitz spart nicht mit Kritik. Viele der bislang präsentierten Maßnahmen seien aus seiner Sicht keine echten Reformen, sondern bloße Verwaltungsanpassungen. Als Beispiele nennt die FPÖ Projekte wie die Digitalisierung einzelner Abläufe beim Bundesheer oder die Streichung der Faxnummer-Pflicht im Umweltmanagementgesetz. Was als großer Reformwurf verkauft werde, sei in Wahrheit „eine Bilanz des Scheiterns“, so der Freiheitliche.
Michael Schnedlitz ist außer sich
„Nächstes von Schellhorn groß angekündigtes Entbürokratisierungspaket soll von EcoAustria stammen – der Steuerzahler zahlt, und er tut nichts, außer es als sein eigenes auszugeben. Das erste Paket war ein einziger Flop, nur heiße Luft und kaum umgesetzt. Und jetzt fliegt der feine Herr Schellhorn auch noch damit auf, dass er nicht einmal seine eigene Kernaufgabe selbst erledigt, sondern sich die Ideen um 15.500 Euro auf Kosten der Steuerzahler extern einkaufen lässt. Ein Staatssekretär, der rund 20.000 Euro brutto im Monat kassiert – also knapp eine Viertelmillion Euro im Jahr und außer seiner Unterschrift unter fremden Konzepten und Skandale offenbar nichts zustande bringt, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Irgendwann muss jeder einsehen: Es reicht! Da bestellt man eine vom Steuerzahler bezahlte Studie ausgerechnet dort, wo die eigene Beraterin an der Spitze steht. Diese Optik ist verheerend und reiht sich nahtlos in die Freunderlwirtschaft dieser Verlierer-Ampel ein. Nach der Audi-Affäre, dem geschmacklosen NS-Vergleich und anderen Skandalen ist dieser ‚politische Hochstapler‘ nach den neuesten Enthüllungen endgültig rücktrittsreif. Auch Meinl-Reisinger und die NEOS selbst, aber auch ÖVP-Kanzler Stocker müssen jetzt endlich eingreifen”, so der FPÖ-Generalsekretär abschließend.„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat.“

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