Wie die Welt berichtet nennen 56 Prozent der Befragten tatsächlichen und potenziellen AfD-Wähler ihren Frust über die Regierung als Hauptmotiv für ihre Wahlentscheidung. Damit hat dieser Faktor die Ablehnung von Zuwanderung als bisher dominierendes Thema abgelöst.
Migration verliert an Bedeutung
Mit einigem Abstand folgen in der Umfrage die Aussage „Die AfD hat gute Ideen“ (44 Prozent) sowie die Ablehnung von Zuwanderung (40 Prozent). Letztere spielte noch im Herbst 2025 die zentrale Rolle: Damals nannten 55 Prozent Migration als wichtigsten Grund. Auch weitere Motive wie die Werte der Partei, fehlende politische Alternativen oder die wahrgenommene Kompetenz von AfD-Politikern werden genannt.
Nur eine vergleichsweise kleine Gruppe von zwölf Prozent unterstützt laut Umfrage den von der AfD geforderten EU-Austritt Deutschlands.
Stimmungswandel bei Wählern
Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Stimmungswandel: Während Migration lange das dominierende Thema war, rückt nun zunehmend die generelle Unzufriedenheit mit der Politik der Bundesregierung in den Vordergrund. Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Civey rund 5000 sichere und potenzielle AfD-Wähler im Zeitraum zwischen Ende März und Anfang April.

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