Die Aufnahmen zeigen eine mehrstündige Sequenz im Zehn-Minuten-Takt. Zunächst erreicht das Paar am frühen Nachmittag die Plattform, offenbar noch in Winterkleidung und mit Wanderstöcken unterwegs. Wenig später beginnen die intimen Handlungen.

Zwischen Datenschutz und Gipfelromantik

Dass eine Webcam am Gipfel steht, ist an sich nichts Neues. Dass sie allerdings solche Perspektiven liefert, wohl schon eher. Der Betreiber reagierte entsprechend schnell und löschte die Aufnahmen, obwohl die Personen durch automatische Pixelierung ohnehin nicht erkennbar waren.

Rechtlich bleibt die Sache eher unspektakulär, moralisch dafür umso unterhaltsamer. Denn so lange niemand Anzeige erstattet, bleibt selbst ein alpiner “Ausflug” unterhalb der Strafbarkeitsschwelle.