Der 21-Jährige war seit dem Anschlag auf der Flucht. Bei der Bluttat am Rande des Christopher Street Days kam eine Frau ums Leben, zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer.
Zugriff in Kleingartenanlage
Kurz nach 18 Uhr rückten Spezialkräfte zu einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau aus. Dort konnten die Beamten den mutmaßlichen Attentäter aufspüren.
Nach Informationen deutscher Medien soll Abdul B. die Polizisten beim Zugriff mit einer Stichwaffe angegriffen haben. Die Beamten eröffneten daraufhin das Feuer. Der 21-Jährige wurde tödlich getroffen. Offiziell bestätigt sind die genauen Umstände des Schusswaffengebrauchs bislang nicht.
Ermittler gehen von Einzeltäter-Theorie aus
Nach dem Zugriff gehen die Ermittlungsbehörden derzeit davon aus, dass Abdul B. allein gehandelt haben soll. Frühere Hinweise auf einen möglichen Mittäter hätten sich laut Sicherheitskreisen nicht bestätigt. Den Ermittlern zufolge soll sich der 21-Jährige in den vergangenen Jahren radikalisiert haben und der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet worden sein. Medienberichten zufolge soll ein bereits abgeschobener Hassprediger bei seiner Radikalisierung eine Rolle gespielt haben.
Lob für die Einsatzkräfte
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bedankte sich nach dem Einsatz bei den Polizeikräften. Sie sprach von einer “großartigen Leistung” und lobte das rasche Auffinden des mutmaßlichen Attentäters. Mit dem Tod des 21-Jährigen endet zwar die Fahndung, die Ermittlungen zu den Hintergründen des Anschlags und einer möglichen Radikalisierung dauern jedoch weiter an.

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