Im Fokus der Polizei standen vor allem Drogen-Hotspots, Bahnhofsviertel, Ausgehzonen und andere kriminalitätsbelastete Bereiche. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte rund 188.000 Personen, darunter mehr als 19.000 Minderjährige.

Zusätzlich wurden 1.182 Gebäude kontrolliert – darunter Unterkünfte für unbegleitete minderjährige Migranten, Spielhallen, Geschäfte, Einkaufszentren sowie öffentliche Plätze, berichtet die APA.

Große Mengen Drogen und Waffen sichergestellt

Bei den Durchsuchungen machten die Ermittler zahlreiche Funde. Insgesamt beschlagnahmte die Polizei rund 703 Kilogramm Drogen sowie etwa 307.000 Euro Bargeld.

Außerdem wurden 49 Schusswaffen, 87 Messer und weitere Hieb- und Stichwaffen sichergestellt. Auch zahlreiche Gegenstände, die vermutlich aus Straftaten stammen, fielen den Ermittlern in die Hände.

Hass und Gewalt im Netz im Visier

Nicht nur auf der Straße, sondern auch im Internet gingen die Behörden gegen Kriminalität vor. Ermittler identifizierten 973 Profile in sozialen Netzwerken, auf denen nach ersten Erkenntnissen Hass, Gewalt oder kriminelle Inhalte verherrlicht worden sein sollen.

Die Auswertung dieser Online-Aktivitäten soll nun weitere Ermittlungen nach sich ziehen. Mit der groß angelegten Polizeiaktion setzt Italien ein deutliches Zeichen im Kampf gegen Jugendgewalt und organisierte Kriminalität. Die Ermittlungen dauern an, weitere Festnahmen und Strafverfahren gelten nach Angaben der Behörden als möglich.