Spektakuläre Flucht im Grenzgebiet: Ein 41-jähriger Mann aus Vorarlberg nutzte am Montag in der Schweiz die Gelegenheit und setzte sich aus dem Polizeigewahrsam ab. Er sollte eigentlich nach Österreich überstellt werden, doch kurz vor dem Transport gelang ihm die Flucht. Seitdem wird intensiv nach ihm gesucht, bislang jedoch ohne Erfolg, wie die Krone berichtete.

Flucht kurz vor Überstellung

Der Vorarlberger war erst vor rund einer Woche in der Schweiz festgenommen worden. Gegen ihn lag ein internationaler Haftbefehl vor. Ihm wird ein Vermögensdelikt vorgeworfen.

Am Montag befand er sich im Polizeistützpunkt Thal, unweit der Grenze zu Vorarlberg. Dort wurde seine Überstellung vorbereitet, doch genau in diesem Moment nutzte der 41-Jährige seine Chance und flüchtete zu Fuß.

Großfahndung läuft – doch keine Spur

Unmittelbar nach der Flucht wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Neben der Schweizer Polizei waren auch Beamte aus Vorarlberg beteiligt. Zum Einsatz kamen Helikopter, Suchhunde und Drohnen.

Trotz dieses massiven Aufgebots fehlt von dem Flüchtigen weiterhin jede Spur. Brisantes Detail: Der Mann ist nach wie vor mit Handschellen gefesselt, wobei sich seine Hände vor dem Körper befinden.

Es ist möglich, dass sich der 41-Jährige bereits wieder in Vorarlberg aufhält. Er lebte in einer grenznahen Gemeinde und kennt sich in der Region entsprechend gut aus.