Die Attacke ereignete sich vor der Insel Santa Fe. Gemeinsam mit ihrem Mann, einem Guide und weiteren Touristen erkundete die Linzerin die Unterwasserwelt, als plötzlich der Hai zuschlug. „Er kam aus dem Nichts, niemand hatte zuvor einen Hai gesehen“, schildert die 30-Jährige die dramatischen Sekunden. Das Tier biss sich in ihrem Bein fest. Trotz schwerster Verletzungen gelang es ihr, sich zu befreien.
Wettlauf gegen die Zeit
Sofort begann ein Kampf um ihr Leben. Zwei kanadische Ärzte aus der Reisegruppe leisteten noch auf dem Boot Erste Hilfe. Anschließend wurde die Österreicherin auf die Insel Santa Cruz gebracht und notoperiert, bevor sie in ein Krankenhaus nach Guayaquil ausgeflogen wurde. Dort mussten die Ärzte eine schwere Entscheidung treffen: Der rechte Unterschenkel war nicht mehr zu retten und wurde amputiert.
„Ich habe Glück, noch am Leben zu sein“
Für Elisabeth A. kam die Nachricht nicht völlig überraschend. „Als ich mein Bein nach dem Angriff gesehen habe, wusste ich, dass es nicht zu retten sein wird“, erzählt sie in den Oberösterreichischen Nachrichten. Auch das linke Bein wurde mehrfach von den Zähnen des Hais getroffen. Die Verletzungen seien jedoch deutlich weniger schwer und würden gut verheilen.
Kämpferischer Blick nach vorne
Elf Tage nach der Horror-Attacke zeigt sich die Linzerin bemerkenswert stark. Mit einer Gehhilfe hat sie bereits erste Schritte gemacht und richtet den Blick nach vorne. „Ich habe so viel Glück, noch am Leben zu sein“, sagt sie. Besonders dankbar sei sie ihrem Mann und den Helfern vor Ort, die sie in den dramatischen Stunden nach dem Angriff unterstützt haben.
Lebensmut trotz schwerem Schicksal
Trotz der folgenschweren Verletzungen gibt sich die Oberösterreicherin kämpferisch: Sie sei überzeugt, ihr Leben weiterhin meistern zu können. Nach dem Hai-Horror im Urlaubsparadies beginnt für die 30-Jährige nun ein völlig neuer Lebensabschnitt.

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