Der Weiße Hai zählt zu den bekanntesten Meeresbewohnern überhaupt und kommt auch im Mittelmeer vor. Mit einer Länge von bis zu sieben Metern gehört er zu den größten Raubfischen der Welt, berichtet die Tageszeitung Heute.
Weltweit werden ihm jährlich nur wenige Angriffe auf Menschen zugeschrieben. Experten gehen davon aus, dass viele Zwischenfälle sogenannte Probebisse sind, bei denen Surfer oder Schwimmer versehentlich mit Beutetieren verwechselt werden.
Makohai: Schnellster Jäger der Meere
Der Makohai gilt als schnellster Hai der Welt und lebt überwiegend im offenen Meer. Dennoch wurde er bereits in der Adria sowie vor Barcelona und Mallorca gesichtet.
Seine Beute besteht vor allem aus Thunfischen, Schwertfischen, Makrelen, Tintenfischen und anderen Haien. Bestätigte Angriffe auf Menschen sind weltweit äußerst selten.
Schwarzspitzenhai und Hammerhai
Der Schwarzspitzenhai hält sich bevorzugt in flachen Küstengewässern auf und kommt auch im Mittelmeer vor. Obwohl es weltweit vereinzelt Zwischenfälle gab, gilt er nicht als besonders gefährlich.
Hammerhaie hingegen bevorzugen das offene Meer. Ihr markanter hammerförmiger Kopf verschafft ihnen ein außergewöhnlich großes Sichtfeld. Auch sie werden im Mittelmeer immer wieder beobachtet.
Katzenhai: Klein und völlig harmlos
Der Katzenhai zählt zu den häufigsten europäischen Haiarten. Mit einer Körperlänge von lediglich 50 bis 70 Zentimetern lebt er unter anderem im Mittelmeer, Atlantik und in der Nordsee.
Er ernährt sich von kleinen Fischen und Krebstieren. Angriffe auf Menschen sind bislang nicht bekannt.
Auch Nordsee und Atlantik sind Heimat vieler Haie
Nicht nur das Mittelmeer beherbergt Haie. Auch in Nordsee, Atlantik und vereinzelt sogar in der Ostsee kommen verschiedene Arten vor.
Dazu zählen:
- Heringshai: Bis zu drei Meter lang und für Menschen weitgehend ungefährlich.
- Blauhai: Weit verbreitet im Atlantik und gelegentlich neugierig gegenüber Tauchern.
- Sandtigerhai: Kommt unter anderem vor Madeira vor und wird häufig mit anderen Arten verwechselt.
- Riesenhai: Der zweitgrößte Fisch der Erde ernährt sich ausschließlich von Plankton und stellt für Menschen keinerlei Gefahr dar.
Wie groß ist das Risiko wirklich?
Obwohl Haie regelmäßig vor europäischen Küsten gesichtet werden, bleiben gefährliche Begegnungen äußerst selten. Die meisten Arten interessieren sich nicht für Menschen und meiden den Kontakt.
Experten empfehlen dennoch, bei Sichtungen Ruhe zu bewahren, ausreichend Abstand zu halten und den Anweisungen der örtlichen Behörden oder Rettungsschwimmer Folge zu leisten. So steht einem sicheren Badeurlaub auch in Europas Gewässern nichts im Weg.

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