Messungen zeigen: Bei Außentemperaturen von rund 30 Grad kann die Luft im Fahrzeuginneren auf bis zu 60 Grad ansteigen, Sitzflächen und Armaturenbretter werden sogar bis zu 80 Grad heiß. Besonders tückisch: Viele vermeintliche Tricks bringen kaum etwas. Ein leicht geöffnetes Fenster, heruntergeklappte Sonnenblenden oder eine zuvor stark aufgedrehte Klimaanlage verhindern die gefährliche Aufheizung kaum.
Vorsicht bei Kindern und Tieren
Selbst Wärmeschutzverglasungen senken die Temperatur nur geringfügig. Experten empfehlen daher, Kinder, Tiere oder empfindliche Gegenstände niemals im Auto zurückzulassen – auch nicht für einen kurzen Einkauf.
Schnelle Reaktion gefordert
Wer ein eingeschlossenes Kind oder Tier in einem überhitzten Fahrzeug entdeckt, sollte zunächst versuchen, die Besitzer ausfindig zu machen. Gelingt das nicht, rät der ÖAMTC dazu, sofort die Polizei über den Notruf 133 zu verständigen. Auch für Autofahrer gilt Vorsicht: Ausreichend trinken, die Klimaanlage nicht zu kalt einstellen und bei längeren Fahrten regelmäßig Pausen im Schatten einlegen. Die klare Botschaft der Experten: Ein Auto kann sich innerhalb weniger Minuten in eine lebensgefährliche Hitzefalle verwandeln – mit dramatischen Folgen für Mensch und Tier.

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