Vor allem in den kommenden Tagen könne es zu Verspätungen, Fahrplanänderungen und kurzfristigen Streckensperren kommen. Der Grund für die Warnung liegt in der starken Belastung der Bahninfrastruktur. Bei extremer Hitze dehnen sich die Stahlschienen aus. Im schlimmsten Fall entstehen sogenannte Gleisverwerfungen – Verformungen der Schienen, die den sicheren Zugverkehr beeinträchtigen können.
Um die Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeiter zu gewährleisten, müssen die ÖBB in solchen Fällen Geschwindigkeiten reduzieren oder einzelne Streckenabschnitte vorübergehend sperren.
ÖBB empfehlen gute Reisevorbereitung
Wer in den nächsten Tagen dennoch mit dem Zug unterwegs sein muss, sollte sich vor der Abfahrt über die aktuelle Verkehrslage informieren.
Die ÖBB empfehlen außerdem:
- vor Reiseantritt die Verbindung zu prüfen,
- mehr Zeit für die Anreise einzuplanen,
- ausreichend Trinkwasser mitzunehmen,
- auf Sonnenschutz zu achten.
Aktuelle Informationen sind jederzeit über die ÖBB-App, die Website sowie die Servicehotline abrufbar.
Moderne Technik gegen die Hitze
Nach Angaben der ÖBB wird laufend daran gearbeitet, das Schienennetz widerstandsfähiger gegen extreme Temperaturen zu machen. Auf Hochleistungsstrecken kommen ausschließlich Betonschwellen zum Einsatz, die Gleisverwerfungen besser verhindern sollen. Zusätzlich werden die Gleise regelmäßig kontrolliert und mögliche Schwachstellen frühzeitig beseitigt.
Auch die Oberleitungen werden speziell für hohe Temperaturen ausgelegt. Moderne Bauteile sollen verhindern, dass es durch die starke Hitze und den Stromfluss zu Überhitzungen kommt.
Sicherheit hat Vorrang
Trotz aller technischen Maßnahmen können außergewöhnliche Wetterlagen wie die aktuelle Hitzewelle den Bahnverkehr beeinträchtigen. Die ÖBB betonen daher, dass Sicherheit oberste Priorität habe und bitten Fahrgäste um Verständnis, falls es in den kommenden Tagen zu Verzögerungen oder Ausfällen kommt.

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