Neues Sparpaket soll bis Ende Juli stehen

Leiters verordnet Porsche nun offenbar ein hartes „Downsizing“. Die Strukturen sollen so angepasst werden, dass der Konzern auch bei deutlich geringeren Stückzahlen profitabel bleibt. Intern werde inzwischen mit Szenarien gerechnet, in denen Porsche nur noch rund 200.000 Fahrzeuge pro Jahr baut. Zum Vergleich: Die frühere Wachstumsstrategie zielte auf 350.000 bis 400.000 Fahrzeuge jährlich.

Die Wachstumsstrategie ging nicht auf. Nun leiden Zuffenhausen und Leipzig unter Überkapazitäten.

Besonders brisant: Auch die Belegschaft muss sich laut Bericht auf weitere Einschnitte einstellen. Bereits beschlossen sind 1900 Stellenstreichungen sowie das Auslaufen von 2000 befristeten Arbeitsverträgen. Doch das reicht offenbar nicht. Im Entwicklungszentrum Weissach arbeiten rund 5200 Spezialisten. Einem Insider zufolge gilt dort etwa ein Viertel der Jobs als gefährdet. „Die Personalkosten verschlängen bereits mehr als die Hälfte des Entwicklungsbudgets“, will das Handelsblatt erfahren haben.

Expansionskurs wird zum Sparkurs

Auch auf Vorstandsebene könnte es unruhig werden. Der Abgang von IT-Vorstand Sajjad Khan dürfte laut Handelsblatt erst der Anfang gewesen sein. Vertriebschef Matthias Becker gilt wegen der schwachen China-Zahlen als Wackelkandidat. Leiters setzt damit einen klaren Bruch zur Ära seines Vorgängers Oliver Blume. Aus dem einstigen Expansionskurs wird ein Sparkurs: weniger Vorstand, weniger Projekte, weniger Personal – Porsche soll kleiner werden, um wieder profitabler zu sein.

 

 

Dieser Beitrag ist auch auf unserem Partner-Portal NiUS erschienen.„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat.“