Dort hieß es, die iranische Bevölkerung werde erneut im Dunkeln gelassen.
Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats im Iran nutzt das Internet unterdessen ohne Einschränkungen weiter. Seit Jahren verfügt ein privilegierter Kreis über sogenannte „weiße SIM-Karten”, die es ermöglichen, ohne Sperren und Restriktionen online zu gehen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf eigentlich gesperrten Plattformen wie Telegram und X.
Alltag unter Zensur: VPNs, Sperren und langsames Netz
Selbst in Friedenszeiten unterliegt das Internet in Iran strenger Zensur. In dem Land mit gut 90 Millionen Einwohnern sind viele Webseiten und Apps gesperrt. Um soziale Medien und Netzwerke wie Instagram, TikTok und YouTube zu nutzen, gehören Tunneldienste (VPN) für einen Großteil der Nutzer zum Alltag. Die Verbindungen sind dann jedoch oft langsam und unzuverlässig.

Kommentare
Lädt Kommentare...