Es ist ein Fall der zeigt, in welche verstörende Richtung sich Trans-Anhänger entwickeln können: Die Körperkamera eines Polizisten zeigt einen tobenden und schreienden Trans-Studenten an einer Universität im US-Bundesstaat Florida. 

Das Video zeigt den blauhaarigen 27-jährigen Studenten Jarrett Vick, wie er einen Polizisten anschreit. Der Beamte war wegen eines anderen Einsatzes zu einem Gebäude auf dem Campus gerufen worden, wie die US-Zeitung New York Post berichtet. 

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„Warum lässt ihr diese Schweine damit durchkommen? Sie sollten gar nicht hier sein“, sagt Vick zu Beginn des Videos. Die Aufnahmen entstanden im Februar 2025, wurden aber erst vergangenen Freitag von Inside The Blue TV veröffentlicht.

Der Beamte fordert Vick auf, seine Stimme zu senken – andernfalls werde er ihm Handschellen anlegen. Daraufhin beginnt der 27-Jährige, den Beamten zu beschimpfen.

„Benutzen Sie einfach das richtige Pronomen!“

„Versuch’s doch verdammt noch mal! Bedrohst du mich? Du bedrohst mich!“, ruft Vick. Der Polizist fordert daraufhin per Funk Verstärkung an. „Er hat einen Zusammenbruch“, sagt der Beamte. Vick schreit daraufhin: „Sie! Sie! Benutzen Sie einfach das richtige Pronomen!“

Vick folgt nicht den Anweisungen des Beamten und sagt „Fick dich!“ zu ihm.
Vick folgt nicht den Anweisungen des Beamten und sagt „Fick dich!“ zu ihm.

Als Vick sich nicht beruhigt, zieht der Polizist Pfefferspray und fordert ihn erneut auf, sich zu beruhigen. Als dies ausbleibt, setzt der Beamte das Pfefferspray ein.

Hysterisches Verhalten, weil Polizist ihn mit seinem biologischen Geschlecht anredet

Eine Mitarbeiterin der Universität versucht daraufhin, die Situation zu entschärfen.

„Geh weg! Fick dich! Fick dich, Bulle!“, schreit Vick. Die sichtlich genervte Universitätsmitarbeiterin wendet sich daraufhin ab und geht weg.

Misgendern verursache „großen seelischen Stress“

Später ist auf den Aufnahmen zu sehen, wie Vick erneut „Sie!“ schreit und mit dem Fuß aufstampft. Er wirft dem Polizisten vor, ihn mit dem falschen Geschlecht angesprochen („misgendern“) zu haben, und bittet die Universitätsmitarbeiterin: „Bitte sagen Sie ihnen einfach, dass sie die richtigen Pronomen verwenden sollen.“ Das verursache ihm „großen seelischen Stress“.

Schließlich wird Vick in Handschellen festgenommen. Später ist zu sehen, wie er auf die Rückbank eines Streifenwagens gesetzt wird.

Gegenüber der New York Post erklärte Vick, er sei „von den verdammten Cops schikaniert“ worden. Außerdem machte er die Polizei dafür verantwortlich, nun auch „von den Medien schikaniert“ zu werden.

Angeklagter bekennt sich nicht schuldig

Gerichtsunterlagen zufolge wurde Vick aus Treasure Island im US-Bundesstaat Florida am 5. Februar 2025 wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstands gegen die Festnahme und Störung der öffentlichen Ordnung angeklagt. In allen drei Anklagepunkten bekannte er sich für nicht schuldig. Sein letzter Gerichtstermin fand am 16. Jänner statt; laut Unterlagen des Orange County gelten die Verfahren inzwischen als abgeschlossen.

In den Gerichtsakten befindet sich außerdem ein Polizeifoto, das Vick ohne die blaue Perücke zeigt.