Seit über 15 Jahren tritt der Wiener Musiker Lex Leon mit einem blauen, fünfzackigen Stern auf – das Blau findet sich auf seiner Kleidung, seiner Gitarre und sogar in seiner Unterschrift wieder. „Der Stern ist seit über 15 Jahren mein langjährig aufgebautes Wiedererkennungszeichen”, erklärt er auf Instagram. Seit Cosmó mit demselben Symbol auf die Bühne geht, häufen sich bei Leon die Anfragen von Fans. „Das bin nicht ich und es gibt keine offizielle Zusammenarbeit”, stellt er klar.

Der Versuch, das Thema direkt „von Künstler zu Künstler” zu klären, scheiterte offenbar – laut Krone soll Cosmós Team die Vorwürfe anwaltlich zurückgewiesen haben. Leon hat daraufhin selbst einen spezialisierten Markenrechts-Anwalt eingeschaltet und den Stern beim Patentamt als Markenzeichen angemeldet. Die Heute berichtete.

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Cosmó reagiert – und weist Vorwürfe zurück

Erstmals meldet sich nun auch Cosmó selbst zu Wort – und erklärt gegenüber der Heute: „Wir wurden erst vor rund zwei Wochen mit dem behaupteten Sachverhalt konfrontiert. Selbstverständlich nehmen wir dies ernst, weil uns die künstlerische Integrität von Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig ist”, sagt er.

Gleichzeitig weist er die Anschuldigungen klar zurück: „Dennoch ist aus unserer Sicht klar, dass keine Verletzung von eingetragenen Markenrechten erkennbar ist.” Laut neuen Informationen soll markenrechtlich ohnehin nicht der Stern alleine geschützt sein, sondern nur die Kombination aus dem Namen „Lex Leon” und dem Symbol.

Stern plötzlich verändert – Zufall oder Reaktion?

Für zusätzliche Spekulationen sorgt eine auffällige Veränderung von Cosmós Look. Am Wochenende tauchte der Sänger plötzlich mit einem leicht abgeänderten Stern auf: Das Blau wirkt dunkler, zusätzlich wurden Glitzersteine auf den Spitzen angebracht.

Sogar Conchita Wurst soll zu den Änderungen geraten haben. Cosmó selbst erklärt die Änderung mit dem ESC-Glamour-Faktor – mehr Glitzer eben. Ob der Zeitpunkt der Veränderung tatsächlich reiner Zufall ist, darf jeder selbst beurteilen.

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Lex Leon wünscht trotzdem viel Erfolg

Trotz allem bleibt Lex Leon betont fair: „Ich wünsche ihm viel Erfolg für den ESC!” Ob ein Rechtsstreit noch folgt, ist offen. Mitten in der heißen ESC-Phase sorgt ausgerechnet ein kleiner blauer Stern für die größten Schlagzeilen rund um Österreichs Vertreter – und nicht etwa seine Musik.