Die Ermittlungen der Polizei stehen kurz vor dem Abschluss. Bereits in den kommenden Tagen soll der Akt laut Krone an die Staatsanwaltschaft übermittelt werden. Flatz hat mittlerweile Akteneinsicht erhalten und kündigt an, den Fall genau aufzuarbeiten. Ziel sei es, die Hintergründe der Tat vollständig aufzuklären. Die Beschuldigten behaupten bislang, der Kater sei bereits verletzt gewesen und man habe ihn lediglich „erlösen“ wollen.

Starke Stimme vor Gericht

Für die Besitzerin ist das schwer zu akzeptieren. Sie hatte „Schmotzer“ über Jahre gefüttert und versorgt. Durch ihre Beteiligung am Verfahren erhält nun auch die Seite des Tieres eine starke Stimme im Gerichtssaal. Anwalt Flatz will dabei aktiv Fragen an die Beschuldigten stellen und die Staatsanwaltschaft unterstützen.

Petition schießt durch die Decke

Der Fall hat weit über Tirol hinaus für Aufsehen gesorgt. Das Video der Tierquälerei löste bundesweit Empörung aus und befeuerte eine Petition für strengere Strafen gegen Tierquäler. Mittlerweile haben bereits mehr als 100.000 Menschen unterschrieben. Kritiker bemängeln, dass Ersttäter in solchen Fällen oft nur mit bedingten Strafen davonkommen. Ob der Fall „Schmotzer“ daran etwas ändern wird, könnte nun auch vor Gericht entschieden werden.