Wie Apollo News unter Berufung auf Eurostat berichtete, ist die Zahl der erfassten Vergewaltigungen seit 2014 um rund 150 Prozent gestiegen.

Auch insgesamt zeigt sich eine klare Entwicklung: Seit Mitte der 2010er-Jahre steigen die Zahlen fast kontinuierlich an. Einzig während der Corona-Pandemie kam es kurzfristig zu einem Rückgang, der jedoch rasch wieder aufgeholt wurde. Über den gesamten Zeitraum hinweg haben sich die Sexualdelikte nahezu verdoppelt.

Entwicklung in Deutschland besonders deutlich

In Deutschland wurden 2025 laut Die Zeit unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 14.454 Vergewaltigungen erfasst. Das entspricht einem Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl aller gemeldeten Sexualdelikte lag bei mehr als 131.000 Fällen und stieg um 2,8 Prozent.

Seit 2018 nahm die Zahl der erfassten Vergewaltigungen in Deutschland um fast 72 Prozent zu. Nach Angaben des BKA stammen Tatverdächtige bei Vergewaltigungen überwiegend aus dem sozialen Nahfeld der Opfer. Genannt werden Freunde, Bekannte, Partner oder Ex-Partner.

Während Sexualdelikte zunahmen, ging die Gewaltkriminalität in Deutschland insgesamt zurück. 2025 wurden rund 212.000 Fälle erfasst, 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Mord- und Totschlagfälle stiegen dagegen um 6,5 Prozent auf 2.450 Fälle.