Grund für das Chaos ist eine angemeldete Protestaktion auf der A13 Brennerautobahn bei Matrei am Brenner. Deshalb wird der gesamte Brennerkorridor in Tirol dichtgemacht – und zwar in beide Richtungen. Gries-Bürgermeister Karl Mühlsteiger (Offene Gemeindeliste Mühlsteiger) gilt als Initiator, er hat eine Protestaktion angemeldet. Die wird von den Anwohnern im Tiroler Wipptal getragen. Sie wollen mit der Aktion auf die enorme Verkehrsbelastung aufmerksam machen.
„Es gibt kein Entkommen“
Besonders bitter für Pfingsturlauber: Zwischen 11 und 19 Uhr dürfen überhaupt keine Fahrzeuge mehr über die Brennerautobahn fahren, Lkw werden sogar schon ab 9 Uhr gestoppt. Zusätzlich werden auch die Brennerstraße und wichtige Ausweichrouten gesperrt. Die Folge: Es gibt praktisch kein Entkommen. Tirol warnt bereits vor „massiven Verkehrsbehinderungen“, das deutsche Auswärtige Amt spricht offen von fehlenden Ausweichmöglichkeiten. Wer Richtung Gardasee, Adria oder Südtirol unterwegs ist, muss sich auf stundenlange Staus und Chaos einstellen.
Es droht die „Mutter aller Staus“
Schon jetzt sorgt die angekündigte Totalsperre für Ärger in Österreich, Deutschland und Italien. Viele Reisende reagieren entsetzt. Besonders heikel: Die Sperre trifft ausgerechnet eines der stärksten Reisewochenenden des Jahres. Durch Baustellen rund um die Luegbrücke gilt der Brenner ohnehin seit Monaten als Staufalle. Die Behörden raten deshalb eindringlich: Tirol am 30. Mai möglichst großräumig umfahren, unnötige Autofahrten vermeiden und wenn möglich auf Bahn oder öffentliche Verkehrsmittel ausweichen.
Es droht die „Mutter aller Staus“
Schon jetzt sorgt die angekündigte Totalsperre für Ärger in Österreich, Deutschland und Italien. Viele Reisende reagieren entsetzt. Besonders heikel: Die Sperre trifft ausgerechnet eines der stärksten Reisewochenenden des Jahres. Durch Baustellen rund um die Luegbrücke gilt der Brenner ohnehin seit Monaten als Staufalle. Die Behörden raten deshalb eindringlich: Tirol am 30. Mai möglichst großräumig umfahren, unnötige Autofahrten vermeiden und wenn möglich auf Bahn oder öffentliche Verkehrsmittel ausweichen.

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