Der Österreicher steht im Verdacht, den Tod seiner 99-jährigen Mutter über Jahre hinweg verheimlicht zu haben, um weiterhin ihre Pension und Sozialleistungen zu kassieren. Die Ermittler gehen deshalb unter anderem dem Verdacht des schweren Betrugs nach. Der

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berichtete.

Schockfund kurz vor dem 100. Geburtstag

Für Entsetzen sorgte bereits Ende Mai der makabre Fund in einem Einfamilienhaus in Münchendorf (Bezirk Mödling). Angehörige wollten die Seniorin kurz vor ihrem 100. Geburtstag überraschen, konnten sie aber nicht erreichen. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Leichenspürhunde führten die Ermittler schließlich zu einer zugemauerten Wand im Kellerbereich des Hauses.

Makabres Detail

Dahinter bot sich ein schockierendes Bild: Die sterblichen Überreste der Frau waren hinter einer eigens errichteten Betonwand verborgen. Die 99-Jährige war bereits stark mumifiziert, dürfte schon seit mehreren Jahren tot gewesen sein und lag mit verschränkten Händen sowie einem Rosenkranz in der Hand hinter der Mauer.

Auslieferung nach Österreich

Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar. Das Ergebnis der angeordneten Obduktion liegt noch nicht vor. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt in alle Richtungen und prüft neben dem mutmaßlichen Pensionsbetrug auch, ob weitere Straftaten vorliegen. Nach seiner Festnahme in Dubai soll der 57-Jährige nun nach Österreich ausgeliefert werden.