Bei einem Messer-Anriff auf offener Straße ist in Trier heute ein Student getötet worden. Der 22-Jährige wurde von einem Afghanen angegriffen, wie die Polizei mitteilte. Dieser habe ein Messer als Tatwaffe benutzt. Das Opfer sei noch vor Ort von Rettungskräften reanimiert worden, habe den Vorfall jedoch nicht überlebt.

Zeugen: Afghane kam plötzlich angerannt

Der Volksfreund beruft sich auf Zeugen, die berichten, der junge Mann sei auf dem Fußweg entlang der Schuman-Allee unterwegs gewesen, als der Afghane plötzlich von der Seite auf ihn zu gerannt und auf ihn eingestochen habe. Der Angreifer ist laut Polizei nach der Tat am Morgen zunächst geflüchtet, jedoch nach kurzer Fahndung in der Nähe des Tatorts aufgefunden und festgenommen worden. Der Afghane befinde sich in polizeilichem Gewahrsam. Ob er einen Asylstatus hat, ist Gegenstand der Ermittlungen sagte ein Sprecher der Polizei Trier NIUS am Donnerstagmorgen. Mehrere Zeugen beobachteten die Tat. Gefahr für Dritte bestand jedoch nicht. Zu den Hintergründen der Tat konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Universität unter Schock

Nach Angaben der Universität Trier war das Opfer einer ihrer Studenten. „Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir erfahren, dass ein Studierender unserer Universität am 15. Juli 2026 Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist“, hieß es am Abend auf der Homepage der Uni. „Ein solches Ereignis erschüttert uns als Universitätsgemeinschaft zutiefst. Der Verlust eines jungen Menschen reißt eine schmerzliche Lücke in unsere Gemeinschaft und macht uns fassungslos. Wir trauern um einen Angehörigen unserer Universität und stehen in stillem Gedenken zusammen“, erklärte die Universität weiter. Am Donnerstag soll es um 12.00 Uhr eine Gedenkminute an der Uni geben.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal NIUS erschienen.