Der Vorfall ereignete sich bei der Endstation eines ÖBB-Linienbusses in St. Valentin im Bezirk Amstetten. Nachdem die Fahrt beendet war, forderte der Busfahrer einen Fahrgast auf, das Fahrzeug zu verlassen.
Der Mann kam dieser Aufforderung zunächst nach, blieb jedoch in unmittelbarer Nähe des Busses stehen.
Plötzlich kehrte der Mann mit einem Messer zurück
Kurze Zeit später öffnete der Unbekannte über einen außen angebrachten Türöffner die Vordertür des Busses und stieg erneut ein. Nach Angaben der Polizei soll er lautstark und unverständlich geschrien haben, bevor er plötzlich ein Messer aus seiner Hosentasche zog.
Anschließend soll er ohne Vorwarnung auf den Busfahrer losgegangen sein. Der Lenker reagierte geistesgegenwärtig und konnte dem Angriff ausweichen. Er flüchtete durch den Bus nach hinten und verließ das Fahrzeug über die hintere Tür.
Der mutmaßliche Angreifer setzte ihm mit gezogenem Messer nach. Dabei stolperte der Mann jedoch beim Aussteigen – ein entscheidender Moment, den der Busfahrer nutzte.
Flucht des Täters
Der Buslenker lief zurück zum Fahrzeug, stieg vorne wieder ein, verschloss sämtliche Türen und fuhr mit dem Bus davon. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung.
Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bislang ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt wegen des mutmaßlichen Messerangriffs und bittet mögliche Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Täter geben können, sich bei den zuständigen Ermittlern zu melden.
Dank der besonnenen Reaktion des Busfahrers wurde bei dem Angriff niemand verletzt. Die Hintergründe der Tat sowie die Identität des Verdächtigen sind derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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