Der Fall erschüttert weiterhin ganz Österreich: Eine 34-jährige, schwangere Fitness-Influencerin, die offenbar in einer Beziehung mit einem Polizisten war, soll von diesem getötet und in einem Wald verscharrt worden sein. Im Fokus der Ermittlungen steht ein 30-jähriger Beamter der Cobra. Während die Schwangerschaft als mögliches Motiv bereits im Raum steht, sorgen neue Erkenntnisse rund um sichergestellte Waffen für zusätzliche Brisanz. Die Kleine Zeitung berichtete.
Schwangeres Opfer – Teilgeständnis des Verdächtigen
Die Steirerin Johanna G. war schwanger – und genau darin könnte laut den Ermittlungen das Motiv liegen. Der tatverdächtige Polizist soll eine Beziehung zu ihr gehabt haben.
Der 30-Jährige hat ein Teilgeständnis abgelegt. Die Ermittlungen laufen jedoch weiterhin auf Hochtouren. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Keine Auffälligkeiten im Dienst
Der Beamte wurde vorläufig suspendiert und das gegen ihn eingeleitete Disziplinarverfahren ist derzeit ausgesetzt. Dies entspricht dem üblichen Vorgehen bei laufenden strafrechtlichen Ermittlungen.
Laut Innenministerium soll es im Vorfeld der Tat keine Auffälligkeiten gegeben haben. „Während seiner Zuteilung zur Direktion Spezialeinheiten/Einsatzkommando Cobra (EKO Cobra/DSE) gab es keine Verhaltensauffälligkeiten“, wird berichtet. Auch intern galt der 30-Jährige als verlässlich.
Waffenfund wirft neue Fragen auf
Für zusätzliche Brisanz sorgen die sichergestellten Waffen. Ermittler fanden bei dem Verdächtigen eine Glock 17, die bereits im Jahr 2019 als gestohlen gemeldet worden war.
Zudem soll er im Zuge seiner Ausbildung eine täuschend echt aussehende Trainingswaffe mitgenommen haben. Besonders heikel: Auch seine eigene Dienstwaffe wurde an seinem Wohnsitz gefunden, obwohl diese dort laut Vorschriften nicht hätte aufbewahrt werden dürfen.
Es gilt die Unschuldsvermutung.

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