Die Angeklagte ist die ehemalige Freundin des Vaters. Ihr wird Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen vorgeworfen.
Laut Anklage sollen Beziehungsprobleme eine zentrale Rolle für die Tat gespielt haben. Die 30-Jährige habe zielgerichtet gehandelt, um mit der Tötung des Buben einen Streitpunkt in der Beziehung zum Vater aus dem Weg zu räumen. Dieser wollte die Beziehung nicht fortsetzen, da er den Kontakt zu seinem Sohn nicht gefährden wollte.
Das Kind war am 10. Oktober 2025 verschwunden und vier Tage später tot an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, gefunden worden. Die Angeklagte, die sich seit dem 7. November in Untersuchungshaft befindet, hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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