Nach dem verheerenden Feuer laufen die Abbrucharbeiten am beschädigten Gebäude auf Hochtouren. Solange die Sicherheit nicht gewährleistet ist, bleibt einer der wichtigsten Verkehrsabschnitte Österreichs gesperrt.

Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten bis Sonntag abgeschlossen sein. Der gesamte Verkehr wird derzeit über das umliegende Straßennetz umgeleitet, berichtet die Tageszeitung Heute.

Schon jetzt lange Verzögerungen

Der ARBÖ rechnet auf den Ausweichrouten mit Verzögerungen von rund 15 bis 20 Minuten. Kommen Unfälle oder weitere Behinderungen hinzu, könnten die Wartezeiten noch deutlich länger ausfallen.

Wer den Bereich meiden kann, sollte ihn großräumig umfahren. Als Alternativen empfehlen die Verkehrsexperten:

  • Wagramer Straße
  • Donaustadtstraße
  • Stadlauer Straße
  • Erzherzog-Karl-Straße
  • A22 (Donauufer Autobahn)

Montag könnte zur Geduldsprobe werden

Besonders kritisch könnte die Situation zum Wochenbeginn werden. Sollten sich die Abbrucharbeiten über das Wochenende hinaus verzögern, droht trotz Sommerferien ein regelrechter Verkehrskollaps im Frühverkehr.

„Sollten die Arbeiten bis Montag andauern, wird dies vor allem für den Frühverkehr zur Belastungsprobe. Auf den Ausweichrouten und bei den Zufahrten zur A22 ist mit deutlich mehr Verkehr zu rechnen“, warnt Lisa Schnitzler vom ARBÖ-Informationsdienst.

Der ARBÖ rät, sich vor jeder Fahrt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren, ausreichend Zeit einzuplanen und – wenn möglich – auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Sollte die Sperre bis Montag bestehen bleiben, dürfte die Südosttangente erneut zum Nadelöhr für tausende Pendler werden.