Wie berichtet, war der Handy-Akku des Mädchens in der Nacht des 6. Julis leer. Deswegen beschloss sie, mit der Nightline nach Hause zu fahren. Plötzlich tauchte laut Polizei der 21-Jährige in einem Pkw auf und habe der 16-Jährigen angeboten, sie nach Hause zu fahren.
Route geändert
Am Weg zu ihrer Wohnadresse soll der Syrer die Route geändert haben – in Richtung Ölhafen Lobau, dort wäre es zu der mutmaßlichen Vergewaltigung gekommen. Anschließend soll der Mann das Mädchen nach Hause geführt haben.
Videoaufzeichnung ausgewertet
Die Polizei kam dank Videoauswertungen schnell an die Daten des Fahrzeugbesitzers. Als die Exekutive ihn aufsuchte, fand sie auch den mutmaßlichen Täter vor. Der ist ein Verwandter des Zulassungs-Inhabers. Der 21-jährige Syrer wurde festgenommen und einvernommen, er befindet sich mittlerweile in einer Justizanstalt.
Schon 2025 verurteilt
Tragisch: Der Verdächtige reiste laut heute.at im September 2018 nach Österreich ein und erhielt kurze Zeit später Asyl. Im Herbst 2025 wurde er wegen eines Übergriffs auf eine Frau festgenommen, nach zwei Wochen aber aus der Haft entlassen. Ende des Jahres kassierte er eine Verurteilung, die aber erst sechs Monate später rechtskräftig wurde. Warum sich der Antritt der Strafe verzögerte, wird die Justiz hoffentlich beschäftigen – vielleicht kann die Aufklärung dazu beitragen, dass Tragödien wie die mutmaßliche Vergewaltigung in der Lobau nicht mehr stattfinden.

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