Der jüngste Erfolg der NASA liefert dafür die perfekte Bühne. Erstmals seit Jahrzehnten umrundeten Astronauten wieder den Mond und entfernten sich dabei weiter von der Erde als jede Crew zuvor. Für Trump ist das mehr als ein Prestigeprojekt: Es ist der Auftakt für eine neue Ära amerikanischer Dominanz im All.

Konkret plant die NASA mehrere weitere Missionen in den kommenden Jahren. Besonders im Fokus stehen zwei Flüge im Jahr 2028. Einer davon soll den Aufbau einer Mondbasis einleiten – ein entscheidender Schritt, um langfristig auch bemannte Missionen zum Mars vorzubereiten. Wie die Washington Post berichtete, sieht die US-Regierung darin den strategischen Schlüssel für die nächsten Jahrzehnte der Raumfahrt.

Musk und Bezos kämpfen um Milliardenaufträge

Doch hinter den großen Visionen läuft ein harter Machtkampf. Tech-Milliardäre wie Elon Musk und Jeff Bezos positionieren sich zunehmend aggressiv, um sich Milliardenaufträge zu sichern. Ihre Firmen SpaceX und Blue Origin konkurrieren direkt um die zentrale Rolle bei den Mondmissionen – und suchen gleichzeitig den direkten Draht ins Weiße Haus.

China macht Druck im neuen Wettlauf zum Mond

Auch geopolitisch spitzt sich die Lage zu. China arbeitet mit Hochdruck an eigenen Mondmissionen und will noch vor 2030 einen Astronauten auf die Oberfläche bringen. In den USA wächst die Sorge, im neuen Wettlauf ins All an Boden zu verlieren.