Wie die Mutter des Opfers berichtet, sollen die Angreifer nicht nur mit Fäusten zugeschlagen haben. „Er wurde regelrecht niedergeschlagen. Sie sollen Schlagstöcke und Messer gehabt haben“, schildert sie den Vorfall erschüttert. Ein Freund des 19-Jährigen konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und Hilfe alarmieren, schreibt Heute. Währenddessen soll die Tätergruppe weiter auf den jungen Mann eingeprügelt haben.

Rippen verletzt, Schläge gegen den Kopf

Der 19-Jährige erlitt laut ärztlichem Befund mehrere Verletzungen. Neben Rippenverletzungen soll er auch zahlreiche Faustschläge gegen den Kopf sowie einen Schlagstockhieb gegen die Flanke erlitten haben. Nach der Erstversorgung durch die Rettung musste er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Täter auf der Flucht

Als die Polizei eintraf, waren die Angreifer bereits verschwunden. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Die Wiener Polizei bestätigte den Einsatz, die Ermittlungen laufen.

Mutter kritisiert lange Wartezeit

Für zusätzliche Empörung sorgt bei der Familie die angeblich lange Wartezeit auf die Einsatzkräfte. Nach Angaben der Mutter sollen rund 45 Minuten vergangen sein, bis die Polizei am Tatort eintraf. „Der Beamte hat sich sogar bei mir entschuldigt und erklärt, dass die Polizei derzeit völlig überlastet sei“, berichtet sie.

War der Teenager nur zur falschen Zeit am falschen Ort?

Warum die Täter ausgerechnet den 19-Jährigen ins Visier nahmen, ist derzeit völlig unklar. Die Mutter vermutet einen Zusammenhang mit einem anderen Polizeieinsatz in unmittelbarer Nähe. „Vielleicht hielt die Gruppe meinen Sohn für einen Zeugen. Er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort“, sagt sie. Für den jungen Mann endete die Nacht jedenfalls im Krankenhaus – und die Täter sind weiterhin auf freiem Fuß.