„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat.“Der 21-Jährige soll am Samstagabend wie berichtet mit einem Kleintransporter in die Menschenmenge am Rande des CSD gerast sein. Anschließend soll er mehrere Menschen mit einer Machete attackiert haben. Eine 65-jährige Frau aus Polen kam dabei ums Leben, 29 weitere Menschen wurden verletzt, mehrere davon schwer. Nach einer stundenlangen Großfahndung wurde Abdul B. am Sonntagabend bei einem Polizeieinsatz in einer Berliner Kleingartenanlage erschossen, nachdem er laut Behörden die Einsatzkräfte mit einer Stichwaffe angegriffen haben soll.

Österreich-Verbindung beschäftigt Ermittler

Neben den Hintergründen der Bluttat rückt nun auch Österreich in den Fokus der Ermittlungen. Laut dpa soll Abdul B. über mehrere Monate nach islamischem Recht mit einer Frau aus Salzburg verheiratet gewesen sein – das gehe laut dpa aus einem Gerichtsurteil hervor. Die mutmaßliche Ehe bestand demnach von Mitte 2023 bis zum Sommer 2024.

Welche Rolle diese Verbindung für die Ermittlungen spielt und ob gegen die Frau ermittelt wird, ist derzeit nicht bekannt. Die deutschen Behörden arbeiten die persönlichen Kontakte und das Umfeld des mutmaßlichen Attentäters nun umfassend auf.

Behörden kannten den 21-Jährigen

Besonders brisant: Abdul B. war den Sicherheitsbehörden bereits seit längerer Zeit bekannt. Nach Angaben der Ermittler bewegte er sich in der islamistischen Szene, galt als Sympathisant der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) und soll sich zunehmend radikalisiert haben. Medienberichten zufolge betete er regelmäßig und nahm auch am Freitagsgebet teil.

Außerdem war der 21-Jährige bereits mehrfach strafrechtlich aufgefallen. Er war wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt worden und stand im Visier der Behörden. Trotzdem befand er sich zum Zeitpunkt des Anschlags auf freiem Fuß.

Warum konnte der Anschlag nicht verhindert werden?

Genau das sorgt nun für heftige Diskussionen in Deutschland. Politiker und Sicherheitsbehörden müssen sich die Frage gefallen lassen, warum ein bereits bekannter islamistischer Gefährder trotz früherer Verurteilungen und Hinweise auf eine Radikalisierung offenbar nicht gestoppt werden konnte.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts eines islamistisch motivierten Terroranschlags. Parallel dazu werden das Umfeld des Attentäters, seine Kontakte sowie mögliche Unterstützer weiter untersucht. Auch die Verbindung nach Salzburg dürfte dabei noch eine Rolle spielen.