Die New Yorker Polizei (NYPD) geht während der laufenden FIFA-Weltmeisterschaft mit verstärkten Einsätzen gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung vor. Wie Verantwortliche der Behörde gegenüber der „New York Post“ erklärten, rechnen die Ermittler aufgrund des erwarteten Besucheransturms mit einer erhöhten Gefahr für Opfer von Menschenhandel.

„Wir werden mit voller Stärke im Einsatz sein“, betonte Kathleen Baer, stellvertretende Leiterin für geschlechtsspezifische Gewaltprävention bei der NYPD. Erfahrungen aus früheren Großveranstaltungen hätten gezeigt, dass mit einer steigenden Zahl von Besuchern auch die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen zunehme.

Besonders im Fokus stehen bekannte Hotspots für Prostitution wie die Roosevelt Avenue in Queens oder die sogenannte Penn Track in Brooklyn. Darüber hinaus überwacht die Polizei Verkehrsdrehkreuze wie die Penn Station, Busbahnhöfe und weitere stark frequentierte Terminals.

Parallel dazu arbeitet die NYPD mit Hotels, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen zusammen, deren Mitarbeiter potenziell mit Opfern in Kontakt kommen könnten. Dabei werden Hinweise vermittelt, wie Betroffene erkannt werden können. Dazu zählen etwa ungepflegte Verletzungen, unpassende Kleidung für die Witterung oder Personen, die bei einfachen Fragen sichtbar von Begleitern abhängig sind.

Die Ermittler betonen, dass die Opfer aus unterschiedlichsten Verhältnissen stammen. Neben jungen Frauen aus New York würden auch Menschen aus Südamerika in die USA gelockt und anschließend ausgebeutet. Viele Betroffene seien aus Angst vor ihren Ausbeutern oder aus Misstrauen gegenüber den Behörden nur schwer zur Zusammenarbeit zu bewegen.„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat.“