Hunderte Demonstranten versammelten sich am Dienstagabend vor einer geplanten Asylunterkunft in Loosdrecht – und die Situation eskalierte. Laut Berichten warfen Protestierende Feuerwerkskörper, woraufhin ein Brand ausbrach. Journalist Owen O’Brien, der vor Ort war, berichtete auf X: „Die Feuerwehr wird hier in Loosdrecht aufgehalten und kann das Feuer nicht löschen. Neben dem Gebäudeeingang brennt jetzt ein großer Baum. Es herrscht großes Chaos.” Erst später gelang es den Einsatzkräften, Zugang zum Gebäude zu erhalten und das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

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Proteste seit Tagen – Flüchtlingszahl bereits reduziert

Das kleine Dorf in der Nähe von Hilversum ist seit Tagen Schauplatz heftiger Proteste. Bereits vergangene Woche strömten 200 Menschen zum Rathaus, um gegen die geplante Unterkunft zu demonstrieren. Der Druck zeigte offenbar Wirkung: Die Zahl der erwarteten Flüchtlinge wurde bereits von 110 auf 70 reduziert. Die ersten Ankünfte sind für nächste Woche geplant.

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Unruhen auch andernorts

Auch in der Nähe von Den Bosch kam es am selben Abend zu Ausschreitungen. Rund 100 Demonstranten blockierten kurzzeitig die Autobahn A59 und zündeten Fackeln an – zwei Personen wurden festgenommen. Dort plant die Flüchtlingsbehörde COA eine Unterkunft für 50 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge.