Seit dem 1. Juli gilt in Österreich erstmals ein verpflichtender Sachkundenachweis für neue Hundehalter. Der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) sieht darin einen wichtigen Schritt für mehr Verantwortung in der Hundehaltung und begrüßt den österreichweit einheitlichen Mindeststandard ausdrücklich.
Der Verband betont, dass der Erfolg der neuen Regelung von einer engen Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und erfahrenen Fachorganisationen abhängt. Deshalb bietet der ÖKV den Bundesländern seine Unterstützung bei der Umsetzung an und verweist auf seine langjährige Expertise.
Mehr als 100 Jahre Erfahrung
Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung, einem österreichweiten Netzwerk aus über 600 Hundeschulen sowie qualifizierten Trainern verfüge der Verband über eine flächendeckende Infrastruktur. Diese ermögliche eine hochwertige und bürgernahe Ausbildung neuer Hundehalter und könne den Sachkundenachweis effizient begleiten.
Der ÖKV sieht den Sachkundenachweis zugleich als Einstieg in eine langfristige und verantwortungsvolle Hundehaltung. Interessierte könnten anschließend weitere Ausbildungsangebote, Welpenkurse oder Hundesportangebote nutzen. Ziel sei es, Mensch und Hund bestmöglich auf das gemeinsame Zusammenleben vorzubereiten und das Tierwohl nachhaltig zu stärken. Der Verband lädt die Bundesländer dazu ein, bei der Umsetzung auf die bewährten Strukturen des ÖKV zurückzugreifen und den gemeinsamen Weg fortzusetzen.

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