Ein großes IT-Projekt sorgt rund um Pfingsten für spürbare Auswirkungen im Alltag vieler Bankkunden. Die Salzburger Sparkasse wird mit der „Erste Bank Österreich“ zusammengeführt – ein Schritt, der nicht nur im Hintergrund passiert. Für mehr als 200.000 Menschen bedeutet das konkret neue Kontodaten, neue Karten und vorübergehende Einschränkungen bei wichtigen Bankdienstleistungen. 5min berichtete.
IT-Umstellung trifft über 200.000 Kunden
Am Pfingstwochenende wird es ernst: Die IT-Systeme der Salzburger Sparkasse und der Erste Bank Österreich werden zusammengelegt. Für Kunden bleibt das nicht ohne Folgen. Ein Sprecher bestätigt: „Es wird zu temporären Einschränkungen kommen, beispielsweise in George, an SB-Geräten, bei Bargeldbehebungen sowie bei Karte- und Online-Zahlungen.“
Betroffen sind ausschließlich Kunden der Salzburger Sparkasse – und das sind viele. Bereits im Jahr 2024 lag die Kundenzahl bei über 260.000, sodass die Umstellung eine große Zahl an Menschen gleichzeitig betrifft.
Die Einschränkungen betreffen das Wochenende vom 23. bis 25. Mai 2026, also genau rund um Pfingsten. In dieser Zeit kann es in nahezu allen Bereichen des Bankings zu Problemen kommen.
Neue IBAN für alle – vieles läuft automatisch
Parallel zur IT-Umstellung gibt es für alle Kunden eine weitere große Änderung: Jeder erhält eine neue IBAN. Die Umstellung sowie viele damit verbundene Prozesse erfolgen automatisch.
Überweisungen werden künftig automatisch mit der neuen IBAN abgewickelt. Auch wenn Zahlungen noch an die alte Kontonummer geschickt werden, kommen diese weiterhin an. Daueraufträge und SEPA-Lastschriften stellt die Bank ebenfalls eigenständig um. Die Zugangsdaten bleiben unverändert und der Zugang zum Online-Banking „George” bleibt ebenfalls bestehen.
Kunden müssen selbst aktiv werden
Ganz ohne eigenes Zutun geht es allerdings nicht. Kunden müssen wichtige Stellen selbst über ihre neue IBAN informieren.
Dazu zählen unter anderem:
– Online-Dienste wie Amazon, PayPal oder Netflix,
– Behörden und Institutionen wie FinanzOnline oder die ÖGK,
– Arbeitgeber, Vermieter, Energieversorger und Versicherungen.
Hier ist Eigeninitiative gefragt, um Probleme bei Zahlungen zu vermeiden.
Auch bei den Bankkarten gibt es Änderungen. Neue Karten werden im Juni verschickt. Die bisherigen Karten bleiben noch eine Zeit lang gültig, allerdings nur bis spätestens Ende August 2026. Bis zur Aktivierung der neuen Karte können Sie die alte weiterhin nutzen. Danach ist endgültig Schluss.
Bank rät: Pfingstwochenende im Blick behalten
Die „Erste Bank Österreich“ kündigt an, alle wichtigen Informationen rechtzeitig bereitzustellen – sowohl im Online-Banking „George“ als auch in den Filialen und online.
Die Bank betont, dass die Kunden das Wochenende im Hinterkopf behalten und die entsprechenden Serviceinformationen sorgfältig beachten sollen.

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