Jetzt hat der Polizeihund erneut zugeschlagen – diesmal in einer Kirche in Wien-Wieden. In der Nacht auf Dienstag soll ein 37-jähriger Serbe die Eingangstür des Gotteshauses gewaltsam aufgebrochen haben. Im Inneren dürfte es der Verdächtige auf wertvolle Sakralgegenstände abgesehen haben: Laut Ermittlern wurden ein Altarschrank aufgebrochen sowie ein vergoldeter Kelchdeckel und ein silbernes Kruzifix ins Visier genommen.

Versteck im kürzester Zeit erschnüffelt

Doch der mutmaßliche Kirchen-Einbrecher hatte die Rechnung ohne „Orlik“ gemacht. Als alarmierte Polizisten die Kirche durchsuchten, kam auch die Polizeidiensthundeeinheit zum Einsatz. Der Verdächtige glaubte offenbar, sich erfolgreich verstecken zu können: Er hatte sich im Altarbereich unter mehreren Decken verkrochen. Für „Orlik“ war das allerdings kein Problem. Der Spürhund nahm die Fährte auf und stöberte den Mann innerhalb kürzester Zeit auf.

Bei „Orlik“ läuft es

Die Flucht war damit beendet. Der 37-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Wien übernommen. Für „Orlik“ ist es bereits der zweite spektakuläre Fahndungserfolg innerhalb weniger Wochen. Nach dem Erfolg in der Schule nun der Kirchen-Coup: Der Polizeihund beweist einmal mehr, dass Verstecken in Wien immer schwieriger wird – zumindest dann, wenn „Kommissar Orlik“ auf Spurensuche geht.