Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die befürchteten wirtschaftlichen Verwerfungen nach der Sperre der Straße von Hormus bislang deutlich schwächer ausgefallen sind als erwartet. Schöllhammer beleuchtet die Hintergründe des jüngsten Abkommens zwischen den USA und dem Iran, zieht historische Parallelen zu fragilen Friedensschlüssen der Vergangenheit und erklärt, weshalb weder der Ölpreis noch die Weltwirtschaft so massiv reagiert haben, wie viele Prognosen vermuten ließen. Zudem analysiert er die Stabilität des US-Dollars, die Entwicklung des Goldpreises und die strategischen Vorteile, die Washington trotz des Konflikts weiterhin genießt.

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Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf China und den langfristigen Folgen wirtschaftlicher Dominanz. Schöllhammer erklärt, weshalb die Volksrepublik zunehmend mit Überproduktion und schwachem Binnenkonsum kämpft, welche Rolle Plattformen wie Temu und Shein dabei spielen und warum die Diskussion über eine Ablösung des Dollars als Weltleitwährung oft zu kurz greift. Darüber hinaus geht er auf die wachsende technologische Konkurrenz zwischen den Großmächten ein und skizziert die Herausforderungen Europas in einer Welt, die von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlichen Abhängigkeiten und dem Wettlauf um industrielle und technologische Vorherrschaft geprägt wird.