Nach Angaben von Bewohnern sollen im Mai in einem Innenhof des Viertels plötzlich Schüsse gefallen sein. Ein Anrainer habe die Szene auf Video festgehalten. Die Jugendlichen sollen dabei mit einer Waffe in Richtung von Wohngebäuden gezielt haben.

Ob es sich dabei um eine scharfe Schusswaffe oder eine Schreckschusspistole handelte, ist derzeit unklar.

Bewohner sprechen von wachsender Unsicherheit

Anrainer berichten von einer Reihe weiterer Vorfälle. Immer wieder sei es zu Keller-Einbrüchen, Sachbeschädigungen und Vandalismus gekommen. Besonders seit der Eröffnung des Helmut-Zilk-Park habe sich die Situation aus ihrer Sicht verschlechtert. „In allen Häusern wurde bereits in Keller eingebrochen und es kam zu Vandalismus. Der Helmut-Zilk-Park wird täglich bis spät in der Nacht von muslimischen Mitbürgern belagert, die nicht im Viertel wohnen, sodass Kinder kaum mehr Platz zum Spielen haben“, sagt eine Anrainerin zur Kronen Zeitung.

Mehrere Bewohner schildern, dass sie sich zunehmend unsicher fühlen und Kinder öffentliche Bereiche teilweise nur noch eingeschränkt nutzen würden.

Polizei: Frühere Ermittlungen laufen

Laut Polizei wurde der jüngste Vorfall mit den mutmaßlichen Schüssen nicht gemeldet. Entsprechend konnte zunächst auch keine Fahndung oder Spurensicherung erfolgen.

Bereits nach einem ähnlichen Vorfall im April waren Einsatzkräfte vor Ort. Damals wurden Schreckschusshülsen gefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen dazu dauern laut Polizei weiterhin an. Viele Bewohner wünschen sich eine stärkere Polizeipräsenz und nachhaltige Maßnahmen gegen Gewalt und Vandalismus. Nach ihren Angaben sei das Vertrauen, dass Meldungen zu einer dauerhaften Verbesserung führen, zuletzt deutlich gesunken.

Welche weiteren Schritte gesetzt werden, soll nun von den laufenden Ermittlungen und den Sicherheitsmaßnahmen der Behörden abhängen.