Der Wiener Prater und der angrenzende Praterstern gelten tagsüber als sehr sicher. Nachts erfordert das Gebiet rund um den Verkehrsknotenpunkt Praterstern und dunklere Bereiche der weitläufigen Prater-Hauptallee jedoch erhöhte Vorsicht. Früher galt der Bahnhof Praterstern als absoluter Hotspot was Gewalt, Belästigung und Drogen betrifft. Auch Vergewaltigungen waren hier an der Tagesordnung. Diesen Brennpunkt hat die Polizei gut in den Griff bekommen, aber die Kriminellen und Jugendgangs haben sich natürlich nicht aufgelöst, sondern nur in die Gegenden rund um den Prater verteilt. Der Prater selbst ist gut gesichert und hat eine eigene, beträchtliche Anzahl an Security Männern. Der Vergnügungsbereich ist videoüberwacht und durch eigene Sicherheitsdienste gut geschützt. Die Fahrgeschäfte und Buden sind tagsüber absolut familienfreundlich.

Erpressungsversuche, Belästigungen und Bandenkriege

Exxpress war mit einem Insider was den Wiener Prater und die Umgebung betrifft unterwegs, der Klartext spricht: “Vor allem am Abend sammeln sich hier immer größere Gruppen von Jugendlichen, die aber nicht unbedingt miteinander gut sind. Oft kommt es zu richtigen Zusammenstößen in der Hauptallee oder bei den Parkgaragen. Die sogenannten Flüchtlinge haben ihre Kriege hierhergetragen. Da werden Macheten und Messer benutzt, bis die Polizei eingreifen kann ist oft schon alles vorbei. Bei den Garagen kommt es auch oft zu Belästigungen, Frauen sollten dort auf keinen Fall allein unterwegs sein. Weder das eingeführte Alkohol-, noch das seit 1. Februar 2019 gültige Waffenverbot haben zu einer wesentlichen Verbesserung geführt. Ich wohne seit 56 Jahren hier, und ich spreche mit den Leuten. Einige Lokale werden massiv bedroht, damit sie Schutzgeld bezahlen. Was ist nur aus unserem Wien geworden?“

Prater Hauptallee ist bei Dunkelheit gefährlich

Von einsamen Wegen in der Prater-Hauptallee, dem Donaukanal oder den Randbereichen des Praters wird nach Einbruch der Dunkelheit abgeraten, um Konfrontationen mit betrunkenen Gruppen oder Diebesbanden zu vermeiden. In den späten Abendstunden kann sich hier jedoch ein „schwierigeres Klientel“ aufhalten.