Der Vorfall ereignete sich am Montagabend am Badeteich Gerasdorf im Bezirk Korneuburg. Laut Einsatzkräften war der 21-Jährige beim Schwimmen plötzlich untergegangen. Gegen 19.30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettung alarmiert. Andere Badegäste reagierten geistesgegenwärtig und zogen den jungen Mann aus dem Wasser. Anschließend wurde er von Einsatzkräften reanimiert. Der Notarzthubschrauber „Christophorus 9“ brachte den Wiener mit lebensbedrohlichen Verletzungen in die Klinik Floridsdorf.
Bereits zwei tödliche Badeunfälle
Der Unfall reiht sich in eine Serie tragischer Vorfälle zu Beginn der Badesaison ein. Bereits am Sonntag war ein 22-jähriger Mann aus St. Veit an der Glan beim Schwimmen im Längsee untergegangen. Einsatzkräfte bargen ihn nach rund 40 Minuten aus etwa 14 Metern Tiefe. Trotz Reanimation starb der junge Mann später im Klinikum Klagenfurt. Nur einen Tag später kam es in Wien zur nächsten Tragödie: Bei der Neuen Donau, im Bereich Pier 22, verschwand ein Badegast im Wasser und tauchte nicht mehr auf. Einsatzkräfte konnten den Mann schließlich nur noch tot bergen.
Behörden mahnen zur Vorsicht
Mit den steigenden Temperaturen zieht es derzeit viele Menschen an Seen, Flüsse und Badeteiche. Einsatzorganisationen warnen jedoch vor den Gefahren kalter Gewässer, körperlicher Überlastung und plötzlicher Kreislaufprobleme. Besonders zu Saisonbeginn unterschätzen viele Badegäste die Belastung für den Körper. Experten raten deshalb, niemals überhitzt ins Wasser zu springen, Alkohol zu vermeiden und nur an sicheren Stellen zu schwimmen. Die Ermittlungen zu den aktuellen Badeunfällen laufen.

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