Der Juni-Vollmond hat es in sich: Wenn er besonders tief über dem Horizont steht, wirkt er größer als sonst und leuchtet orange, rötlich oder sogar rot. Der Grund dafür ist der lange Weg des Lichts durch die Atmosphäre: Dabei werden kurzwellige, blaue Anteile herausgestreut, sodass das Licht einen Rotstich bekommt. Den perfekten „Erdbeermond”, bei dem der Mond seinen Tiefststand erreicht, gibt es allerdings nur alle 18 Jahre – zuletzt war das im Vorjahr der Fall. MeinBezirk berichtete.
Wann der Erdbeermond am schönsten ist
Heuer ist zwar kein Tiefststand zu erwarten, ein ähnliches Phänomen sollte sich aber trotzdem ausgehen. Den schönsten Blick auf den Erdbeermond gibt es in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni um 1.57 Uhr MESZ. Wer das verpasst, muss sich gedulden: Der nächste perfekte Erdbeermond ist erst wieder 2043 zu erwarten.
Woher der Name kommt
Der ungewöhnliche Begriff geht auf die amerikanischen Ureinwohner zurück. Sie bezeichneten den Juni-Vollmond als Erdbeermond, weil um diese Zeit die Erdbeeren reif wurden und geerntet werden konnten – mit der Farbe des Mondes hat der Name also gar nichts zu tun.

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