Am 26. Juni wurde die Frau mit massiv blutenden Verletzungen im Genital- und Bauchbereich in ihrem Wohnhaus entdeckt. Sofort wurde die Rettung alarmiert – doch für die 40-Jährige kam jede Hilfe zu spät.
Aufgrund der schweren Verletzungen ordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Diese brachte schließlich das ganze Ausmaß der tödlichen Verletzungen ans Licht, berichtet der Kurier.
Ehemann spricht von „Unfall“
Der 50-jährige Ehemann wurde am 2. Juli festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Bei den Einvernahmen räumte der Mann sexuelle Handlungen ein, erklärte jedoch, die tödlichen Verletzungen seien durch einen Unfall entstanden. Laut einem Medienbericht soll auch Alkohol eine Rolle gespielt haben. Weitere Einzelheiten gibt die Staatsanwaltschaft aus Gründen des Opferschutzes nicht bekannt. Eigentlich hätte die nächste Haftverhandlung erst am Freitag stattfinden sollen. Sie wurde nun jedoch auf Mittwoch vorverlegt.
Der 50-Jährige ist bisher strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten. Gegen ihn wird weiterhin wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge ermittelt.
Sollte der Mann verurteilt werden, droht ihm eine Freiheitsstrafe von zehn bis zwanzig Jahren oder sogar lebenslange Haft.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todes der 40-Jährigen dauern derzeit an.

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