Wer ins Ausland fährt, sollte sich bereits vor Reiseantritt über die Vorschriften im Urlaubs- und Transitland informieren. Dazu gehören etwa Tempolimits, Mautregelungen, Mitführpflichten sowie die erforderlichen Reisedokumente. So lassen sich unerwartete Strafen oder Verzögerungen vermeiden.
Auch die Wahl des Abfahrtszeitpunkts kann viel Stress ersparen. Der ARBÖ rät dazu, Stoßzeiten möglichst zu umgehen und – wenn möglich – unter der Woche frühmorgens oder am späten Abend loszufahren. Aktuelle Informationen zu Staus und Ausweichrouten können vor der Abreise beim ARBÖ-Informationsdienst oder online abgerufen werden.
Regelmäßige Pausen statt Müdigkeit am Steuer
Besonders auf langen Strecken sollten Autofahrer Pausen nicht erst dann einlegen, wenn die Müdigkeit bereits einsetzt. Bewegung, frische Luft und ausreichend Flüssigkeit helfen, konzentriert zu bleiben. Bei sehr langen Fahrten könne auch eine Zwischenübernachtung sinnvoll sein, so der Mobilitätsclub.
Tank- und Ladestopps sollten ebenfalls vorab geplant werden. Da sich Kraftstoffpreise von Land zu Land unterscheiden, kann sich ein Preisvergleich entlang der Route lohnen. Wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, sollte zudem prüfen, wo geeignete Ladestationen verfügbar sind und ob Ladekarten oder Apps im Reiseland funktionieren. Gerade in der Hauptreisezeit müsse außerdem mit Wartezeiten an Schnellladestationen gerechnet werden.
Gepäck richtig verstauen
Auch die Beladung des Fahrzeugs spielt für die Sicherheit eine wichtige Rolle. Schwere Gepäckstücke sollten möglichst tief und direkt an der Rücksitzlehne verstaut werden. Getränke, Medikamente und Reiseunterlagen gehören griffbereit in den Innenraum, während übriges Gepäck sicher im Kofferraum untergebracht werden sollte. Beim Transport von Fahrrädern sei auf geeignete Trägersysteme und das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs zu achten.
Fahrzeug vor der Reise überprüfen
Vor der Abfahrt empfiehlt der ARBÖ einen technischen Kurzcheck. Dazu zählen die Kontrolle von Öl-, Kühl- und Scheibenwaschflüssigkeit, der Reifendruck sowie die Überprüfung von Warnwesten, Verbandkasten und Pannendreieck.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann sein Fahrzeug in einem ARBÖ-Prüfzentrum überprüfen lassen. Für Mitglieder ist der Fahrzeug-Check kostenlos und umfasst unter anderem Bremsen, Beleuchtung, Batterie, Scheibenwischer sowie Lüftung und Klimaanlage. Damit sollen einer sicheren und möglichst stressfreien Urlaubsreise nichts mehr im Weg stehen.

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