Aufgeflogen war der Skandal durch eine frühere Mitarbeiterin, die gegenüber der Presse Alarm schlug. Eine ehemalige Kiga-Betreuerin schlug diese Woche Alarm. Die frühere Pädagogin berichtet von Hunger, Kälte und anderen schlimmen Zuständen in den Räumlichkeiten eines privaten Kindergartenvereins in Wien. Die Tageszeitung Heute berichtete.

Gelder veruntreut?

Frierende Kinder mussten sich bei wenig Licht beschäftigen. „Im Winter sei kaum geheizt worden, auch bei der Beleuchtung habe der Betreiber offenbar gespart. Teilweise hätten Kinder im Dunkeln gesessen, klagt die ehemalige Betreuerin im Gespräch mit “Heute” an. Die Einrichtung habe aber Millionenbeträge an Förderungen von Stadt Wien erhalten “Mir haben die Kinder furchtbar leidgetan”, so die ehemalige Mitarbeiterin. Laut der ehemaligen Betreuerin, sind viele Kinder nicht satt geworden, und die Portionen waren winzig, obwohl so viel Fleisch bestellt wurde. In einer Mappe mit Lieferscheinen seien unter anderem 35 Kilogramm Lammhals sowie Koteletts aufgelistet gewesen. Eher unvorstellbar, dass Kinder Lammhals und Koteletts als Mittagessen bekommen.

Stadt Wien hat schon bei Förderungen islamischer Kindergärten versagt

Die Stadt Wien hat ein massives Problem mit Kindergarten Förderungen. Bereits in den letzten 10 Jahren sind immer wieder zahlreiche Skandale aufgedeckt worden, bei denen die Stadt Wien diverse Institutionen für Kinder mit Millionen gefördert hat. Dabei waren auch unzählige islamische Kindergärten, in denen das Geld entweder zur frühen Radikalisierung der Kinder benutzt wurde, oder einfach verschwand bzw veruntreut wurde.

Verdacht auf Veruntreuung besteht

Der Verdacht, bestellte Lebensmittel könnten privat verkocht worden sein. Weiters habe die Ehemalige Mitarbeiterin Unterlagen einsehen können, in denen Familienangehörige als Mitarbeiter geführt worden seien, die ihrer Aussage nach nie im Kindergarten gearbeitet hätten. Die ÖVP tobt, und das zurecht. ” Hier wird im großen Stil Steuergeld verschwendet “, so ÖVP-Klubobmann Harald Zierfuß. Laut einer Anfrage an die Stadt Wien soll der betroffene Kindergartenverein seit Förderbeginn im Jahr 2011 insgesamt rund 30 Millionen Euro erhalten haben. Auch aktuell werde der Verein weiter gefördert. Laut Zierfuß habe es allein im Jänner 2026 knapp 190.000 Euro pro Monat gegeben, ohne die Geldflüsse je zu überprüfen. SPÖ und Neos haben die Situation nicht im Griff

Kindergarten weist Vorwürfe zurück

Der Kindergartenverein weist die Vorwürfe über eine Rechtsanwältin entschieden zurück. Laut Stellungnahme würden sämtliche Lebensmittel ausschließlich im laufenden Betrieb verwendet werden. Auch alle anderen Anschuldigungen werden von dem Kindergarten energisch zurückgewiesen. Die Polizei ermittelt.