Bei den Spritpreisen ist es in Österreich nur kurz zu Senkungen gekommen. Der Krieg im Nahen Osten sorgte auch im April für deutlich höhere Preise als ein Jahr zuvor, teilte der ÖAMTC mit. Für einen Liter Diesel wurden im April durchschnittlich 2,009 Euro verrechnet, für Super im Schnitt 1,719 Euro, während das Vorjahresniveau bei 1,50 Euro lag.
Ganz kurze Verschnaufpause
Mitte April fielen die Preise nur kurzfristig auf knapp unter 1,90 Euro bei Diesel und 1,70 Euro bei Super. Allerdings kletterten die Preise wieder auf 2,034 Euro bei Diesel und 1,854 Euro bei Super. Mit einer nachhaltigen Entlastung bei den Spritpreisen sei nicht zu rechnen, teilte der Autofahrerklub weiters mit. Schließlich wurde die Spritpreisbremse von 10 auf 7 Cent netto je Liter reduziert. Ab Mitte Mai wird sie nur mehr bei 4,5 Cent liegen.
Dringend Gegenmaßnahmen gefordert
Erneut spreche man sich für eine Senkung der Steuern und Abgaben aus. Zur Gegenfinanzierung wurde auf Umsatzsteuer-Mehreinnahmen verwiesen. Aber auch eine europäische Übergewinnsteuer könnte diesen Einnahmenrückgang ausgleichen. Zudem sollten die internationalen Preisnotierungen für Diesel und Super geprüft und stärker reglementiert werden.

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