Die Einsatzprotokolle der Berliner Feuerwehr zum Stromausfall vom 3. Jänner 2026 zeichnen ein erschreckendes Bild. Was damals als „gemeinwohlorientierte Aktion” verharmlost wurde, brachte etliche Menschen in akute Lebensgefahr, berichtet der Tagesspiegel.

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Am 3. Jänner legte ein gezielter Sabotageakt das Stromnetz im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf lahm – rund 100.000 Menschen waren betroffen. An einer öffentlich zugänglichen Kabelbrücke in Berlin-Lichterfelde wurden Feuer gelegt, fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungskabel wurden dabei irreversibel zerstört. Zur Tat bekannte sich die linksextreme Vulkangruppe – mit dem zynischen Zusatz, es handle sich um eine „gemeinwohlorientierte Aktion” gegen fossile Energien. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.

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Bürgermeister Wegner: Erst Tennis, dann Krisenmanagement

Für politischen Nachgeschmack sorgt auch das Verhalten von Berlins regierendem Bürgermeister Kai Wegner. Zunächst gab er an, sich vom ersten Tag an um den Stromausfall gekümmert zu haben. Was er verschwieg: Er spielte zu diesem Zeitpunkt Tennis. Erst als Medien darüber berichteten, räumte Wegner dies öffentlich ein. Während Tausende Berliner ohne Strom froren und Kranke um ihr Leben kämpften, ließ der Bürgermeister den Aufschlag nicht aus.